Wie alles begann, August 2013

Vertiefung des Themas Licht und Schatten
25. März 2015

August 2013

Ich habe ein gute Kamera und einen tollen Hund, eigentlich die perfekte Kombi, leider hab ich nicht wirklich eine Ahnung vom Fotografieren. Was tun? Ich habe mich entschieden das zu ändern. Da ich schon seit einiger Zeit in Facebook in verschieden Fotografie-Gruppen unterwegs bin suche ich gezielt nach Workshops in der Tierfotografie, am besten natürlich mit Hunden.

Immer wieder stoße ich auf den Namen „Nicole Knor“, gehe auf ihre Homepage:

Nicole Knor – NIK Fotografie

und was ich sehe gefällt mir. Also nehme ich Kontakt mit ihr auf und wir finden schnell einen Termin.

Am Samstag ist es dann so weit. Mit Hund und Mann im Gepäck geht es auf in Richtung Bodensee. Wir bleiben gleich ein verlängertes Wochenende, wenn wir schon mal da sind. Morgens treffen wir uns in einem Cafe zur Vorbesprechung. Ja, da ist nicht nur ein Groschen gefallen, mit einer Eselsgeduld erklärt mir Nicole die Einstellungsmöglichkeiten meiner Kamera und worauf ich bei der Tierfotografie achten muss und das erscheint mir recht viel. Ich hab ja wirklich keine Ahnung von nichts und anfangs bin ich noch recht unsicher.

Nach der ganzen Theorie folgt nun die Praxis und wir folgen Nicole mit dem Auto zu einem Wäldchen, nicht weit entfernt, wo wir nach einem kurzen Fußmarsch einen kleinen verwunschenen Bach vorfinden. Nicole hat ihre beiden bezaubernden Hunde „Cody“ und „Blue“ dabei, die nach kurzem Beschnuppern gut mit Amy zurechtkommen.

Dann zeigt sich wer die Profis am Start sind. Nicole ist gelassen, genau wie Ihre beiden Begleiter die „Modelerfahrungen“ vorweisen können und sich genau an den richtigen Stellen platzieren lassen. Wir dagegen, also Amy mein Mann und ich sind noch etwas unkoordiniert und für jeden Tipp dankbar.

Die ersten Bilder machen wir von Nicoles Hunden, ganz in Ruhe. Sie erklärt mir noch einmal genau wie sie vorgeht und wo sie den Hund warum platziert. Wir waten durchs Wasser, folgen dem Bachlauf und finden ganz unterschiedliche Wasserlocations vor. Ein bisschen bange ist mir schon dass die Kamera nicht ins Wasser fällt, aber alles läuft gut. Amy hat einen riesen Spaß, kein Wunder denn für Wasseraction ist sie immer zu haben, sie liebt das sehr. Mein Mann ist Helfer, er hat die wichtige Aufgabe das Stöckchen in die richtige Richtung zu werfen. Auch er braucht noch ein bisschen ein besseres Gespür dafür wohin das Stöckchen geworfen werden muss, aber zum Glück bleiben größere Verletzungen aus 😉

Nachdem unzählige Fotos im Kasten sind geht´s zurück in das Cafe, wo wir eine Nachbesprechung und erste Sichtung der Fotos machen. Nicole geht mit mir an ihrem Laptop meine Fotos durch und wir machen eine kleine Vorauswahl, sie erklärt mir noch ein paar Einstellungen bei der Bildbearbeitung in Photoshop und dann ist der Workshop leider auch schon vorbei.

Mein Mann und ich verbringen noch einen schönen Abend und Sonntag mit Amy am See und ich fahre mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach Hause. Von nun an heißt es üben, üben… und irgendwie verbringe ich jetzt sehr viel Zeit auf dem Boden … aber was tut man nicht alles um auf Augenhöhe zu kommen 🙂

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für die Geduld und den tollen Tag bei Nicole Knor bedanken! Sie hat den Grundstein für mein neues Hobby gelegt und die Faszination für Bilder mit der ganz besonderen Stimmung von Licht und Schatten.

Wenn Du Dich für das Thema Tierfotografie interessierst kann ich einen Workshop bei ihr nur empfehlen! Sie geht die Sache mit viel Ruhe und Gelassenheit an und was ganz wichtig ist, sie achtet darauf dass die tierischen Begleiter nicht überfordert werden.

Vielen lieben Dank!