Vertiefung des Themas Licht und Schatten

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März 2015

Nachdem ich im Jahr 2014 gesundheitlich ausgenockt war, stand Anfang diesen Jahres fest dass ich neuen Input brauche. Schon seit einiger Zeit verfolge ich die Arbeit von Nina Schnitzenbaumer, einer jungen Fotografin mit einem ganz eigenen Stil. Ich interessiere mich zwar hauptsächlich für die Tierfotografie und Nina arbeitet im sogenannten „People-Bereich“ aber mir gefällt die Stimmung Ihrer Fotos da sie auch viel mit natürlichem Licht arbeitet. Ich habe gelesen dass sie einen Workshop am Bodensee abhält. Kurzerhand habe ich mich angemeldet und wieder einmal fahren wir Samstags, früh morgens an den Bodensee, dieses mal nach Tettnang zum Schloss.

Bei der Ankunft bin ich beeindruckt, das Schloss gefällt mir wirklich gut und bietet zum Fotografieren die perfekte Atmosphäre. Der Seminarraum befindet sich in einem reich geschmückten und verzierten Saal was schon sehr vielversprechend ist.

Während der Kennenlern-Runde halte ich mich erst einmal etwas zurück da ich festgestellt habe, dass meine Mitstreiter doch schon einige Erfahrung in Bereich People haben und teilweise sogar Haupt- oder Nebenberuflich als Fotografen arbeiten.

Na ja, ich lass das mal auf mich zukommen. Jetzt geht es los mit der Theorie und Nina erklärt uns ausführlich worauf man bei der Indoor-Fotografie achten muss bezüglich Lichtgestaltung, Umgang mit dem Model und Platzierung des Models. Gerade bezüglich des Umgangs mit Licht und Schatten habe ich hier einige neue Erkenntnisse mitgenommen und noch einmal aus einer, für mich ganz anderen Sichtweise kennen gelernt.

Mit unseren beiden bezaubernden Models Katharina und Mei-Ling versuchen wir dann das soeben gehörte in die Tat umzusetzen. Wir erhalten 5 Minuten Zeit und jeder gibt nun dem Model individuelle Anweisungen zur Pose und schießt die ersten Fotos. Das ist gar nicht so einfach und die Mädels wissen wie man sich bewegt… ich stell mir so ein Shooting gerade mit meiner Mädelsgruppe vor, wir sind sicher nicht so galant aber Spaß hätten wir mindestens so viel dabei 🙂

Ich arbeite also mit Katharina und profitiere sehr davon dass Sie wie schon erwähnt Erfahrung mit der Kamera hat und sie weiß wie man sich in Pose setzt. Bei den ersten praktischen Übungen stelle ich dann erleichtert fest dass ich zumindest mit dem manuellen Fokussieren keine Probleme habe. Da meine „Models“ in der Regel nicht still stehen und ich hier inzwischen einiges geübt habe, muss ich mir darüber keine Gedanken machen und kann mich ganz auf die neuen Aufgaben konzentrieren.

Nach einer Pause geht es Mittags dann raus aus dem Raum in das Treppenhaus und den Innenhof des Schlosses. Wir arbeiten in zwei Gruppen und probieren uns abwechselnd an verschiedenen Posen und Locations mit Mei-Ling und Katharina. Nina pendelt zwischen den beiden Gruppen und gibt Tipps und Ratschläge.

Gegen Abend gehen wir ins Städchen wo wir beim Italiener bei gutem Essen unsere Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen. Anschließend versammeln wir uns noch einmal im schönen Schlosssaal und Nina zeigt uns noch ihren Workflow bei der Bildbearbeitung in Photoshop.

Ein toller Workshoptag geht zu Ende und bepackt mit vielen neuen Eindrücken und Ideen steige ich zu meinem Mann ins Auto. Wir verbringen noch einen weiteren Tag am See, der leider wettertechnisch nicht so toll ist und ich habe Mitleid mit den Teilnehmern des „Outdoor-Workshops“ am Sonntag. Wie sich später aber herausstellt sind auch hier super tolle Fotos entstanden 🙂

Vielen Dank noch mal an Nina!