Workshop bei Karl H. Warkentin 1

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Workshop bei Karl H. Warkentin 2
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Für diese Woche stehen gleich zwei Workshops auf dem Plan. Eher durch Zufall bin ich auf den Fotografen Karl H. Warkentin gestoßen, der gar nicht weit von mir, in Oberkirch sein Studio betreibt und auch Workshops anbietet. Die Workshops befassen sich zwar nicht wirklich mit meinem Bereich, aber ich verspreche mir von diesen mehr über das Abendlicht und die Nachtfotografie zu lernen, was ich dann im ein oder anderen meiner Bilder hoffentlich umsetzen kann.

Das Programm dieser Woche:

Montag:  Fototricks bei Sonnenuntergang und Blauer Stunde – Feierabendworkshop

Mittwoch: Farben der Nacht im Kehler Hafen – Feierabendworkshop

Es ist Montag Abend, ich hole meine ebenfalls Fotografie interessierte Freundin kurz nach 19:00 Uhr ab und wir fahren gemeinsam nach Oberkirch-Ödsbach. Es dauert etwas, aber schließlich finden wir doch noch das Studio von Karl Warkentin in einem alten Schulhaus. Als wir um 19:35 Uhr ankommen sind unsere Mitstreiter bereits anwesend und wir stellen uns alle kurz vor. Insgesamt handelt es sich um eine überschaubare Runde. Wir sind zwei Frauen und drei Männer plus unseren Kursleiter. Zuerst gibt es eine kleine Einführung in das Thema Sonnenuntergang und Blaue Stunde und er erklärt auf was man bei den Einstellungen achten soll. Er zeigt uns Beispielbilder und geht auf die unterschiedlichen Lichtsituationen ein. Leider haben wir heute ziemlich bescheidenes Wetter und es wird wohl keinen Sonnenuntergang geben, aber Karl beruhigt uns und meint die „Blaue Stunde“ sollten wir auf jeden Fall fotografieren können.

Wir packen unsere Sachen und fahren mit den Autos zum Parkplatz unterhalb der Schauenburg in Oberkirch. Dort angekommen machen wir bei Nieselwetter einen kleinen Aufstieg zur Burg und suchen uns ein gutes Plätzchen. Wir bauen unsere Stative auf, probieren uns aus und schießen ein paar Fotos. Leider bleibt der Sonnenuntergang wie befürchtet aus, aber wir haben die Möglichkeit verschiedene Verlaufsfilter zu testen, was ich sehr gut fand da ich noch nie mit Verlaufsfiltern gearbeitet habe. Kurz vor Sonnenuntergang machen wir uns auf zum Fuße der Burg wo wir die „Blaue Stunde“ nutzen um die beleuchtete Burg zu fotografieren. Ich merke recht schnell dass mir schon etwas fehlt und es mir recht schnell langweilig wird wenn ich „nur“ ein Motiv habe, also verändere ich ein wenig meine Perspektiven und versuche wenigstens etwas Abwechslung in´s Bild zu bekommen. Gegen 22:30 Uhr ist das ganze Spektakel dann vorbei und wir laufen wieder nach unten zum Parkplatz wo wir eine kurze Abschlussbesprechung machen. Dort ergibt sich auch dass wir uns gleich am kommenden Mittwoch zu einem weiteren Workshop treffen. Ich hatte schon befürchtet dass dieser ausfällt da ich die einzige war die sich bisher dafür angemeldet hatte. Meine Freundin und ein Mitstreiter aus Freiburg entscheiden sich spontan an diesem weiteren Workshop teilzunehmen.

Ja, was soll ich sagen, dieser Workshop war leider nicht so ergiebig wie er hätte sein können, da das Wetter nicht mitgespielt hat, aber so ist das Fotografenleben, man muss flexibel sein und das Beste daraus machen.

Ich hatte die Chance die Verlaufsfilter zu testen und gelernt wie man am besten die „Blaue Stunde“ fotografiert. Damit hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt und es war eine ganz neue Erfahrung. Normalerweise fotografiere ich auch nicht so gerne mit Stativ, manchmal ist es einfach gut sich zu etwas zu zwingen um zu merken dass es doch nicht soo schlimm ist… Die Ausbeute an Bildern aus diesem Workshop ist leider mäßig. Ich baue darauf dass die Ausbeute im nächsten Workshop größer sein wird 🙂

Vielen Dank an Karl dass Du trotz der widrigen Umstände mit uns losgezogen bist!